Über der Regenbogenbrücke
    Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.

    Auf einer Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünem Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort.

    Dort gibt es stets fressen und zu trinken und es ist immer warmes, schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere werden im Land hinter der Regenbogenbrücke wieder jung und gesund und spielen den ganzen Tag zusammen. Die Tiere sind dort glücklich und zufrieden und es gibt nur eine Kleinigkeit, die sie vermissen. Sie alle sind nicht mit dem Menschen zusammen, den sie so sehr geliebt haben.

    So laufen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich nach vorne und die Augen werden ganz gross! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus, fliegt über das grüne Gras. Wird schneller und schneller. Es hat Dich gesehen und wenn Du und Dein Liebling sich treffen, nimmst du ihn in Deine Arme und hälst ihn so fest Du kannst. Dein Gesicht wird geküsst und abgeschleckt, wieder und wieder und endlich schaust Du nach langer Zeit in die Augen deines geliebten Tieres, das lange aus Deinem Leben verschwunden war....aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet ihr gemeinsam das letzte Stück der Brücke des Regenbogens und ihr werdet nie wieder getrennt sein...... nie wieder.

    Gedicht von Paul C. Dahm

         

    Snoopy

    Kleine Seele ich lass Dich geh´n,
    denn ich weiss wir werden uns wiederseh´n.
    Dein Leben hier auf Erden war viel zu schnell vorbei.
    Ich liebe Dich, deshalb gebe ich Dich frei.
    Dein Leiden hat jetzt ein Ende,
    ich übergebe Dich in mächtigere Hände.
    Kleine Seele, es tut sehr weh,
    doch ich hoffe dass Du gut über den Regenbogen gehst...
    Kleine Seele, ich lass Dich geh´n,
    denn ich weiss wir werden uns wiederseh´n !

    © Cornelia Kanzler
         

    Sky

    Als Du geboren wurdest, regnete es,
    aber nicht, weil es regnen sollte,
    sondern weil der Himmel weinte,
    da er seinen schönsten Stern verloren hatte.

    Jetzt scheint wieder die Sonne.
    Nicht weil sie scheinen sollte,
    der Himmel war nur so glücklich darüber
    seinen schönsten Stern wieder bei sich zu haben.

    Doch nun weinen unsere Herzen.

    © Cornelia Kanzler
         

    Minou

    Das Testament einer Katze

    Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
    um ihr Heim und alles, was sie haben,
    denen zu hinterlassen, die sie lieben.
    Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
    wenn ich schreiben könnte.

    Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
    würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
    meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
    mein weiches Kissen, mein Spielzeug
    und den so geliebten Schoß,
    die sanft streichelnde Hand,
    die liebevolle Stimme,
    den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
    die Liebe, die mir zu guter Letzt
    zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
    gehalten im liebendem Arm.

    Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
    "Nie wieder werde ich ein Tier haben,
    der Verlust tut viel zu weh!"

    Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
    Und gib' ihr meinen Platz.

    Das ist mein Erbe.
    Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
    was ich geben kann.

    Gedicht von Margaret Trowton

    © Cornelia Kanzler
         

    Bonny

    Es fiel mir schwer, Dich zu vergleichen
    weil Nichts dir zum Vergleiche lohnt
    Nicht Mond, nicht sonne könnten reichen
    Da Licht und Dunkel in Dir wohnt.

    So wechselhaft wie die Gezeiten
    ist Deine Stimmung, Dein Gemüt
    oft wild und voller Eitelkeiten
    In Deinen Augen Feuer glüht.

    Du trocknest zärtlich meine Tränen
    schenkst mir Vertrauen ohne Schein
    Du gibst mir Liebe ohne Wähnen
    erfreust mich alle Tage neu

    Ist auch nur kurz hier Deine Erdenzeit
    Deine Seele ist Unendlichkeit.......

    © Cornelia Kanzler
         

    Clyde

     

    Je schöner und voller die Erinnerung,
    desto schwerer ist die Trennung.
    Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung
    in eine stille Freude.
    Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
    sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

    © Cornelia Kanzler
         

    Kilou

    Still, seid leise,
    es ist ein Engel auf der Reise.
    Er wollte nur kurz bei Euch sein,
    Warum er ging, weiß Gott allein,
    vergesst ihn nicht, er war so klein.

    Ein Hauch nur bleibt von ihm zurück,
    in meinem Herzen ein großes Stück.
    Er wird jetzt immer bei Euch sein,
    vergesst ihn nicht, er war so klein.

    Geht nun ein Wind an mildem Tag,
    so denkt, es war sein Flügelschlag.
    Und wenn ihr fragt, wo mag er sein?
    Ein Engel, der ist nie allein!

    Er kann jetzt alle Farben sehn,
    auf Pfoten durch die Wolken gehn
    und wenn ihr ihn auch so vermisst
    und weint, weil er nicht bei Euch ist,
    dann denkt, im Himmel, wo's ihn jetzt gibt,
    erzählt er stolz:

    Ich werd geliebt!

    © Cornelia Kanzler
         

    Azzuro

    Warum blicken wir traurig ins Leere?
    Warum weinen wir Tränen wie Meere?
    Warum sind in unseren Herzen Risse?
    Warum wohl???
    Weil wir Dich vermissen!

    © Cornelia Kanzler
         

    Lemon

    Es weht der Wind ein Blatt
    vom Baum,
    von vielen Blättern eines.
    Das eine Blatt man merkt es kaum,
    denn eines ist ja keines.
    Doch dieses eine Blatt allein
    war Teil von unserem Leben.
    Drum wird dies eine Blatt allein
    uns immer wieder fehlen.

    © Cornelia Kanzler
         

    Hapuh & Bärbel

    Wo Worte fehlen,
    das Unbeschreibliche zu beschreiben,
    wo die Augen versagen,
    das Unabwendbare zu sehen,
    wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
    bleibt einzig die Gewissheit,
    dass Ihr für immer in in unseren Herzen weiterleben werdet.

    © Cornelia Kanzler

    © Cornelia Kanzler

         

    Marcie

    Dein Leben ist dahin geschieden,
    durch des Todes starker Hand.
    Wir werden ewig daran denken,
    was gemeinsam uns verband.
    In tiefer Trauer steh'n wir hier,
    voll Tränen vor dein Grab
    und tief im Innern denken wir,
    schön war's das es Dich gab.

    © Cornelia Kanzler
         

     

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