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    Obst:

    Grundsätzlich kann jedes einheimische Obst verfüttert werden. Exotische Fruchtsorten werden teilweise gut vertragen. Unserer Meinung nach sollte der Schwerpunkt allerdings auf den heimischen Obstsorten liegen.

    Achtung: Voraussetzung ist, dass kein handelsübliches Trockenfutter gefüttert wird. Dies führt dazu, dass Frischfutter schlecht vertragen wird und es kann zu schwerwiegenden Verdauungsproblemen kommen. Bevor die Kaninchen alle Frischfuttersorten fressen dürfen, müssen sie auf Frischfutterernährung langsam umgestellt werden.

    Im Verhältnis zu den anderen Futtermitteln, darf das Obst, aufgrund des hohen Zuckergehalts, nur als Ergänzung angesehen werden. So sollte es niemals den Hauptbestandteil der Nahrung darstellen.

    Die Menge muss immer an die Lebensumstände der Kaninchen angepasst werden. Hier gilt: Kaninchen mit einem größeren Energiebedarf wie z.B. große Rassen, Kaninchen in Winter-Außenhaltung dürfen mehr Obst fressen als solche mit einem geringen Energiebedarf (z.B. Zwergkaninchen in Innenhaltung).

    Gekauftes Obst muss immer gründlich gewaschen werden!!!

    Nicht vergessen: Frisches Heu und Wasser muss rund um die Uhr zur Verfügung stehen!

    Im Folgenden haben wir euch eine kleine Übersicht zusammengestellt, welche Obstsorten verfüttert werden dürfen. Die „Grünen“ könnt ihr bedenkenlos auch in größeren Mengen füttern. Die „Gelben“ sollten selten verfüttert werden, aber eine Verfütterung ist möglich und die „Roten“ sollten nicht verfüttert werden.

     

    Ananas

    Ist sehr fruchtsäurehaltig und sollte nur in geringen Mengen angeboten werden. Kann angeblich die Haarballenbildung vermindern, dies ist aber nicht nachgewiesen.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Äpfel

    Äpfel können problemlos auch in größeren Mengen verfüttert werden. Sie werden sehr gut vertragen.

    Die Kerne enthalten Blausäure, allerdings nur sehr kleine Mengen und es müssten sehr, sehr große Mengen gefressen werden, damit sie eine Auswirkung hat.

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Aprikose

    Sie sind als Futter geeignet. Die Kerne können entfernt werden, allerdings werden sie auch von den Kaninchen liegen gelassen, da sie viel zu hart sind.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Avocado

    Nur reife Avocados dürfen angeboten werden.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Banane

    Sollten nur in geringen Mengen angeboten werden, da sie sehr stärke- und zuckerreich sind.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Birnen

    Birnen können, genauso wie Äpfel, auch in größeren Mengen verfüttert werden. Sie werden gut vertragen.

    Die Kerne enthalten Blausäure, allerdings nur sehr kleine Mengen und es müssten sehr, sehr große Mengen gefressen werden, damit sie eine Auswirkung hat.

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Brombeere

    Werden in kleinen Mengen vertragen.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Cranberries

    Können verfüttert werden.

    Wenn man getrocknete verfüttern will, muss man darauf achten, dass sie nicht gesüßt wurden. Ungesüßte bekommt man meist im Bioladen oder Reformhaus.

    © Cornelia Kanzler

    Datteln

    In kleinen Mengen verträglich.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Drachenfrucht/Pitahaya

    Können in kleinen Mengen verfüttert werden, allerdings werden sie oft liegen gelassen.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Erdbeere

    Die ganze Pflanze, samt Blättern und Blüten, kann verfüttert werden. Die Früchte werden in kleinen Mengen gefressen.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Feige

    Nur in kleinen Mengen verfüttern.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Grapefruit

    Sollte nur selten und in kleinen Mengen gefüttert werden.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Hagebutte

    Hagebutte wird gut vertragen und kann auch getrocknet angeboten werden.

     

    Hagebutten

    Heidelbeere (Blaubeere)

    Können in kleinen Mengen verfüttert werden.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Himbeere

    Können in kleinen Mengen verfüttert werden.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Holunderbeere:

    Giftig!!!

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Honigmelone

    Können in kleinen Mengen verfüttert werden.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Johannisbeere

    Werden nicht gerne gefressen.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Kaki

    Können in kleinen Mengen verfüttert werden, werden allerdings selten gefressen.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Kirsche

    Können in kleinen Mengen verfüttert werden. Die Kerne können entfernt werden, allerdings werden sie auch von den Kaninchen liegen gelassen, da sie viel zu hart sind.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Kiwi

    Kann verfüttert werden und wird auch meist gut vertragen. Kann angeblich die Haarballenbildung vermindern, dies ist aber nicht nachgewiesen.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Kokosnuss

    Können in kleinen Mengen gefüttert werden.

     

    Kokosnuss

    Limette

    Kann sehr selten in kleinen Mengen gefüttert werden, aber der Fruchtsäuregehalt ist sehr hoch. Daher ist sie „rot“ gekennzeichnet.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Mandarine

    Kann selten in kleinen Mengen verfüttert werden.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Mango

    Geschält und ohne Kerne wird sie gut vertragen.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Nektarine

    Kann verfüttert werden und wird meist gut vertragen. Die Kerne können entfernt werden, allerdings werden sie auch von den Kaninchen liegen gelassen, da sie viel zu hart sind. 

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Orange

    Kann selten in kleinen Mengen verfüttert werden.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Papaya

    Kann selten in kleinen Mengen verfüttert werden.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Pfirsich

    Wird gut vertragen. Die Kerne sollten vorsichtshalber entfernt werden.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Pflaume

    Wird in kleinen Mengen gut vertragen. Die Kerne können entfernt werden, allerdings werden sie auch von den Kaninchen liegen gelassen, da sie viel zu hart sind.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Stachelbeere

    Können in kleineren Mengen verfüttert werden.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Wassermelonen

    Können, vor allem im Sommer, verfüttert werden.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Weintrauben

    Weintrauben werden meist sehr gut vertragen.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Zitronen

    Kann sehr selten in kleinen Mengen gefüttert werden, aber der Fruchtsäuregehalt ist sehr hoch. Daher ist sie „rot“ gekennzeichnet.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Zuckermelone

    Kann wie die Wassermelone im Sommer erfrischend sein und wird auch gut vertragen.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

    Zwetschge

    Wird gut vertragen. Die Kerne sollten vorsichtshalber entfernt werden.

     

    © Michael und Andreas Marker oHG

     

    Sollte sich ein Fehlerteufel eingeschlichen haben, gebt uns bitte hier Bescheid.

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